Garfinkel Tabelle

Methodological Adequacy

International Conference Harold Garfinkel’s Studies in Ethnomethodology – Fifty Years After, Universität Konstanz, 26.-28. Oktober 2017

Dieser Vortrag von Andrea Ploder und Tristan Thielmann zum doppelten Jubiläum „50 Jahre Studies in Ethnomethodology – 100 Jahre Harold Garfinkel“ geht auf die Entstehungsgeschichte und aktuelle Relevanz von Kapitel 7 der Studies in Ethnomethodology ein.
Das sogenannte Adequacy Paper ist das erste Ergebnis der Clinic Study. Es war von Harold Garfinkel als Einstiegsbeitrag und methodischer Grundlagentext für ein Buch zu Six Studies of Suitability for Outpatient Psychiatric Treatment konzipiert. Aus unserer Sicht bietet dieses Kapitel ein bislang unerschlossenes Potenzial zur Erschließung einer zentralen Dimension von Garfinkels Werk: einer Soziologie der Soziologie mit methodenkritischer Stoßrichtung.

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Fahrradnavigation

Die Entdeckung des Landes: Die Fahrradkarte als mobiles rurales Medium

Präsentation von Tristan Thielmann auf dem Workshop „Landmedien im 20. Jahrhundert“,
Villa Lessing/Saarbrücken, 19./20. Oktober 2017

Die lokale Erkundung des ländlichen Raums ist in den USA zum Ende des 19. Jahrhunderts eng mit einer neuen Form der Mobilität verbunden, die durch das Fahrrad ermöglicht wurde. Die ersten Road Maps, die US-amerikanische Ruralität in großem Maßstab abbildeten, waren Fahrradkarten: Karten, die von Fahrradfahrern für Fahrradfahrer konzipiert wurden (vgl. Ristow 1946; Reid 2014). Deren räumliche Abbildung beruhte nicht auf einer Stadt-Land-Differenzen, sondern vielmehr auf einer medialen Repräsentation verschiedener Straßenknotenpunkte, von denen ausgehend sich die Peripherie erfahren ließ.

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Augmented Reality

In die Höhe: Augmented Reality Navigation

Vortrag von Tristan Thielmann auf der Tagung „Mit weit geschlossenen Augen. Virtuelle Realitäten entwerfen“ am 31. Mai und 1. Juni 2017 an der Köln International School of Design

Das Versprechen der Augmented Reality (AR) besteht in einer immersiven Bildlichkeit mit weit geöffneten Augen – einer Erweiterung situierter Bilder in die Tiefe des Raumes. Doch diese „Tiefe“ kann je nach Blickrichtung eine ganz unterschiedliche Dimension einnehmen.
In diesem Beitrag geht es um die Sichtbarmachung des für das menschliche Auge nicht Sichtbaren aus der Höhe und in die Höhe – eine Augmentierung, die durch den Blick vom Himmel auf die Erde und umgekehrt hergestellt wird.

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Group Of Business People Working And Global Networking Symbols

Digitale Gesellschaft: Förderperspektiven und Möglichkeiten der Kooperation

Vernetzungs- und Info-Workshop im Rahmen des Programms „Digitaler Fortschritt.NRW“, der Förderlinie des MIWF NRW

28.03.2017, 10.30 – 14.30 Uhr, Universität Bonn, Institut für Medienwissenschaften, Lennéstraße 6

Die massiven Veränderungen in vielen politischen, kulturellen und sozialen Feldern gesellschaftlicher Entwicklung durch die Digitalisierung sind für die Geistes,- Kultur- und Sozialwissenschaften gleichermaßen wie für Technikwissenschaften und gesellschaftliche Anwender eine große Herausforderung. Mit der Digitalisierung sind vielfältige neue Möglichkeiten der Teilhabe, Mobilisierung und Kommunikation auch in Bezug auf die Perspektiven einer demokratischen Gesellschaft verbunden.
Diese Themenstellung hat das MIWF NRW mit der neuen Förderlinie „Digitale Gesellschaft“ im Rahmen des Programms „Digitaler Fortschritt NRW“ in den Fokus genommen.

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playinSiegen

playin‘siegen

Urban Games Festival
5.-7. Mai 2017

Vom 5. bis 7. Mai 2017 findet zum zweiten Mal das internationale Urban Games Festival playin‘siegen statt. Unter dem Motto „Evolution des Spielens – Vergangenheit. Gegenwart. Zukunft.“ wollen wir in diesem Jahr den urbanen Raum der Siegener Ober- und Unterstadt in den Bereichen: Gaming, Science, Exhibition, Performace bespielen.

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Glatte Räume – multiple Distanzen

Eine praxeologische Analyse von VR-Interfaces
Dissertationsvorhaben von Max Kanderske (2016-2019)

Ziel des Forschungsprojekts ist es, die Interdependenzen von Realraum und virtuellem Raum zu erforschen, die den NutzerInnen im Bereich der Virtual und Augmented Reality erfahrbar gemacht werden. Grundbedingung einer solchen Überlagerung ist stets das Tracking von Elementen des Realraums – besonders der Bewegungen der NutzerInnen – durch das eine Aktualisierung der Kameraposition entsprechend der Kopfbewegungen sowie die Manipulation von Objekten im virtuellen Raum erst ermöglicht werden.

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Mobile Interface Methods: Towards an App Analytics

Workshop of the Collaborative Research Center „Media of Cooperation“ and the Research Training Group „Locating Media“

10-11 November 2016, University of Siegen, Artur-Woll-Haus, AE-B 107

Digital and mobile media not only participate in social and cultural life, but also take on lively, productive, and performative qualities when they become part of digital and social research practices and methodologies.
The central aim of this workshop is to explore the specific challenges that mobile and dynamic digital media environments pose to interface methods.

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barrierefreiheit_accountability

Kritische Praktiken: Medien der Account(dis)ability

Panel auf der Jahrestagung der Gesellschaft für Medienwissenschaft, Freie Universität Berlin

Donnerstag 29. September 2016, 9 bis 11 Uhr

In und über Medien kritisch zu reflektieren, kann Medientheorie nicht davon erlösen, zu wissen und zu prüfen, was Medien überhaupt sind und wie sie soziale Praktiken gestalten. Für die selbstkritische Einsicht in die eigenen Grundlagen und die Folgen von vermeintlich selbstverständlichen Grundbegriffen stellt das Panel eine ethnomethodologische Medientheorie zur Diskussion.

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Abb.: Harold Garfinkel, Manuskript von 1954

Wissenschaftliche Medien der Praxistheorie

DFG-Teilprojekt P1 des SFB 1187 „Medien der Kooperation“

Die „Science and Technology Studies“ (STS) haben innerhalb von zwei Generationen der Wissenschafts- und Technikforschung in exemplarischen Analysen eine eindrucksvolle Bandbreite unterschiedlicher naturwissenschaftlicher Veröffentlichungsprozesse und Medienpraktiken untersucht: von den Inskriptionen in Labor und Feld bis zur Publikationsreife und zum Lehrbuch, …

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ENIAC Display

Displaying Displays: A Praxeological Analysis of Computer Screens

Workshop »Screen Operations«
Berlin, 13-14 July 2016
Hermann von Helmholtz-Zentrum für Kulturtechnik

This paper argues that digital computing is sustainably organized by the agency of visual displays. A praxeological analysis based on Harold Garfinkels “net-work theory” reveals that the operability of the first programmable digital general-purpose computers is based on three properties that are characteristic of computing today: the non-representational, public and discrete nature of computer screens.

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