Navigationen 1/22: Navigieren

Herausgegeben von Christoph Borbach und Max Kanderske

Navigieren ist längst kein Unikum professionalisierter Seefahrer:innen mehr, sondern als Smartphone- und Browser-Praktik fester Bestandteil des vernetzten digitalen Alltags. Da Wegfindungen durch On- und Offline-Räume navigationsspezifische Formen von Medienkompetenz voraussetzen und hervorbringen, fordern sie die Intensivierung der medienkulturwissenschaftlichen Beschäftigung mit den situierten und technisierten Medienpraktiken der Navigation geradezu heraus.

Vertretungsprofessur im WS 21/22

Philippe Sormani vertritt im WS 21/22 die Professur „Science, Technology & Media Studies“.

E-Mail: philippe.sormani@uni-siegen.de
Telefon: TBA
Adresse: Herrengarten 3,
D-57072 Siegen
Raum: AH-106
Sprechstunde nach vorheriger Vereinbarung per Mail.

Spiel|Formen Heft 1: Anfänge

Veröffentlichung der Siegener GamesCoop

Anfänge sind Strukturmerkmale, und als solche verstanden gestattet ihre Analyse auf unterschiedlichsten Ebenen Erkenntnisse und Einblicke in die Funktionsweise von Spielen, von Spielkultur und nicht zuletzt von der Wissenschaft derselben.

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Navigationenausgabe SPIEL | MATERIAL

Veröffentlichung der Siegener GamesCoop

Spiele finden weder im luftleeren Raum einer als immateriell angenommenen Virtualität statt, noch innerhalb von Zauberkreisen, die klar von den sie umgebenden Produktions- und Lebensverhältnissen zu trennen sind. Wie aber sehen die materiellen Bedingungen aus, unter denen sie hergestellt, genutzt und in weitere Professionalisierungs- und Verwertungskontexte integriert werden?

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Figure: Auto pilot mock-up discussed in „The History of Gulfport Field

Recent book publication: The History of Gulfport Field 1942

by Harold Garfinkel

This volume makes available for the first time an unpublished report of wartime research, titled „The History of Gulfport Field 1942“, written by Harold Garfinkel, for the US Army Air Forces (AAF) in 1943. The report has both historical and sociological significance. It has value as a historical document that presents in great detail how AAF personnel involved in training aircraft mechanics at one site (Gulfport Field, Mississippi) managed to contend with the rapid construction and deployment of training necessitated by World War II, with its accompanying shortages of material and experienced trainers, and surpluses of persons to be trained.

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Digitale Erschließung des Garfinkel-Nachlasses

Das Forschungsprojekt wird das Archiv des Begründers der Praxeologie in digitaler Form zur Verfügung stellen. Schon zu Lebzeiten Harold Garfinkels (1917–2011) war sein Archiv ein Mythos, da es in seiner netzwerkartigen und zugleich sequentiellen Organisationsstruktur den wissenschaftlichen Anspruch der Praxeologie dokumentierte und bis heute eine wichtige Ressource für Gegenwartsforschung geblieben ist.

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The mobile place: A digital investigation

Keynote by Tristan Thielmann, Geomedia International Conference, Karlstad, Sweden, 7-10 May 2019

Today, the quiddity of what can be called a „digital place“ is interpreted by distributed software applications. This locational and situational understanding arises from how smart devices, above all smartphones, see the world based on their sensory perception. It corresponds to the classical understanding of place that was already described in 1977 by the influential geographer, Yi-Fu Tuan, who argued, “place is pause; each pause in movement makes it possible for location to be transformed into place.“ According to this, space allows movement, while meaning is given to places by resting, stopping and movement dropping off. This kind of understanding of place has become the focus of geomedia studies through the observation and description of mobile digital media practices, with the help of Augmented Reality, among other aids.

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Über das Denken in Ko-Operationsketten. Arbeiten am Luftlagebild

von Christoph Borbach und Tristan Thielmann

Der Aufsatz untersucht im Rahmen einer historischen Rekonstruktion die radargestützte Medienpraxis zu Beginn der 1940er Jahre am Fallbeispiel zweier Daten-Infrastrukturen. Untersucht wird die ko-operative Her- und Darstellung eines zentralisierten Luftlagebildes in britischen und deutschen „Operations Rooms“ und ihre materiale Bedingung, geleitet von der Frage, ob sich die mediale Praxis auf bestimmte Operativitäten reduzieren lässt.

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different eyes: a drone art exhibition

18. – 30. September 2018

Die Ausstellung »different eyes | a drone art exhibition« thematisiert die spezielle Verbindung von Drohnen und Kunst. Zwischen Intimität, Konsumkritik und Science Fiction zeigt die Ausstellung, wie Künstler und Künstlerinnen Drohnen adaptieren, modulieren und transformieren. Die zehn internationalen und nationalen Künstlerpositionen erzeugen Gegenerzählungen, Momente des Widerstands und alternative Bildwelten.

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